29.03. - 06.04.2010
Nun ist es soweit: die letzte Woche ist angebrochen und das auch noch ein letztes Mal mit ganz viel
Schnee!
Es waren wieder mindesten 20cm Neuschnee, durch den ich morgens stapfen musste. Anita und Alexander
brauchten nicht mehr arbeiten, da sie für die letzte Woche frei bekommen hatten. Ich selber musste allerdings auch nur bis Mittwoch arbeiten.
Die letzten drei Arbeitstage waren irgendwie komisch, denn nun wusste ich, dass alles bald ein Ende hat und es die letzten Tage mit den Kollegen sind. Ich freute mich natürlich auf Zuhause, war
aber trotzdem etwas traurig zu gehen, denn mit der Zeit hatte ich alles doch irgendwie ins Herz geschlossen.
Am Mittwoch bin ich dann noch ein letztes Mal mit Kati essen gegangen und zwar im "Monte Rosa". Das Restaurant war echt schön und das Lunchbuffet für 10 € auch echt empfehlenswert. Es war ein
schöner Abschluss von der Zeit hier in Rovaniemi.
Da es heute auch endlich aufgehört hatte zu schneien, bin ich am Nachmittag dann nochmal rausgegangen um einen
Schneeengel zu machen. Ich kann ja nicht nach Hause fahren ohne das ein einziges Mal gemacht zu haben. Ich nahm Anita mit, um mich bei dieser witzigen Aktion zu fotografieren - und auch, um mich
aus dem Schnee zu holen ohne den Engel kaputt zu machen. ![]()
Die Tage vor und während des Osterwochenendes verbrachten wir damit, lange auszuschlafen, ein paar letzte Einkäufe zu erledigen und einfach die restlichen Tage zu genießen, ganz ohne Stress und
Hektik.
Als dann auch unsere drei Mitbewohnerinnen Swantje, Nadja und Jessica (beide seit dem letzten Wochenende
hier und aus der Nähe von Frankfurt/Main) ab Freitag frei hatten, gingen wir noch ein letztes Mal ins "Doris". Außerdem veranstalteten wir Filmeabende, was sehr amüsant war, denn es waren meist
Disneyfilme wie "Der König der Löwen", "Anastasia" oder "Madagascar", wo wir natürlich bei allen Liedern lauthals mitsangen, da wir sie in- und auswendig konnten.
Es war ein Riesenspaß und deswegen auch etwas schade, dann doch nach Hause fliegen zu müssen.
Nach einem langen Osterspaziergang in die Stadt (und einem letzten Besuch bei dem nördlichsten McDonalds) gab's dann am Abend vom Ostersonntag ein letztes großes Essen zuhause.
Am Montag hieß es dann PACKEN. :) Nach gut zwei Stunden hatte ich endlich alle meine Sachen und Souvenirs in Koffer und Handgepäck verstaut, bevor sich Anita auf ihre Sachen stürzen konnte.
Nachdem wir dann abends nochmal alle gemeinsam im Wohnzimmer gesessen und ein letztes Mal über Gott und die Welt gequatscht hatten, versuchten wir noch ein paar Stunden zu schlafen, bevor wir die
Heimreise antraten.
Pünktlich um 07:45 kam das Taxi, das uns zum Flughafen brachte, wo wir in Ruhe unsere Koffer eincheckten konnten
(ich hatte acht Kilo Übergepäck, musste aber dank einer netten Flughafenbeamtin nur 50 € dafür zahlen), denn der Start wurde um 30 Minuten verschoben. Das war allerdings nicht so tragisch, denn
wir hatten sieben Stunden Aufenthalt in Helsinki und mussten somit nicht gleich weiter zu einem Anschlussflug.
Als wir dann also in Helsinki ankamen hieß es: "Und was
machen wir jetzt bis 17:15?" Zuerst suchten wir uns einen Platz, wo wir unsere Sachen abstellen konnten und dann erkundeten wir den Flughafen. Im Großen und Ganzen waren dort sehr viel kleine
Souvenirshops und ein paar kleine Restaurants und Imbisse. Nachdem wir uns alles angesehen hatten, machte jeder dann sein eigenes Ding (ins Internet gehen, Musik hören, lesen, das Rollfeld mit
seinen ganzen Flugzeugen und Koffercontainern beobachten). Die Zeit ist dann aber letzten Endes doch relativ schnell vergangen. Zwischendurch wechselten wir zu unserem Gate und warteten dort.
Pünktlich um 17:15 startete dann auch unser Flieger und wir landeten dann 18:10 heil in Berlin, wo wir sogar gleich unsere Koffer bekamen (nicht wie bei dem Hinflug im Januar).
Als wir uns gegenseitig verabschiedeten, konnten wir endlich nach drei Monaten unsere Liebsten wieder in die Arme
schließen und in unsere gewohnte Umgebung zurückkehren. Jeder von uns hatte viel zu erzählen und für jeden wartete auch etwas Besonderes zuhause.
Das waren also unsere drei Monate in Rovaniemi. Wir hoffen, dass euch die Berichte aus unserem ‚Abenteuer Finnland’ gefallen haben und ihr einen kleinen Eindruck von dieser spannenden Gegend
gewinnen konntet.
Eure Telekom-Tonttus

Alles in allem begann in dieser Woche eine echt mobile Zeit, in der ich mit jedem Tag motivierter wurde. Man könnte sagen, ich wachte aus einer Art
„Winterschlaf“ auf, sorgte mit regelmäßigen Spaziergängen ins Zentrum für Abwechslung im Alltag. Sicher ging es nicht nur mir so, fieberten wir doch alle der Heimreise am 6. April entgegen. Das
Wiedersehen mit unseren Familien war nun wirklich nicht mehr in weiter Ferne.
es Praktikums näher und somit die offizielle Verabschiedung von Anita, Elizabeth (einer
Praktikantin aus Kanada) und mir aus der UArctic und ULapland. Offiziell deshalb, da wir geraume Zeit vorher über Outlook zu der im großen Tagungsraum stattfindenden „Farewell-Party“
(Verabschiedungsparty) eingeladen wurden. Nahezu das gesamte Kollegium war anwesend, es gab Kaffee und Kuchen, man hatte sich viel Mühe für uns gegeben. Die Atmosphäre war schon ziemlich
feierlich, als Virpi für die ULapland und Scott für die UArctic jeweils eine Abschiedsrede für uns hielten, an deren Ende uns jedem ein „Kuksa“ - das ist ein typisch lappischer Trinkbecher aus
Holz - überreicht wurde. Darauf waren jeweils unsere Namen graviert, so kann es zu keinen Verwechslungen kommen.
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